Grundsteinlegung und Denkmünze
Mittwoch der 2.Septemer 1698 wurde vom allerhöchsten Hof des Habsburgerreiches als der Tag der Grundsteinlegung bestimmt.Es wurde eine provisorische Kapelle und ein Zelt am Bauplatz errichtet .Die Teppiche und Sessel hatte der Kämmerer des Kaisers Marchese Hippolytus de Malaspina hiezu geliehen.Aus grünenden Baumzweigen wurde ein Triumphbogen errichtet und die provisorische Kapelle und das Zelt mit Blumen ausgeschmückt.
Zwei Tage vorher erschien ein Abgesandter des kaiserlichen Hofes und verlangte den Titel des Steines in Gold eingegraben:

 

In titulum desponsationis BeataeMariae Virginis cum

S. Josepho Scholarum Piarum sub fundatore Josepho a matre dei Hispano.


Am 2.September erschienen am Bauplatz Se.Majestät der Kaiser Leopold I in Begleitung Ihrer Majestät der Kaiserin ,des Römischen Königs Josef I,Ihrer kaiserlichen Hoheiten der Erzherzoginnen Maria Elisabeth,Maria Anna,Maria Josepha nebst zahlreichem glänzendem Gefolge und verrichteten nach feierlicher Benedictierung des Grundsteines durch den Fürsterzbischof Graf Trautson die Greundsteinlegung durch die üblichen Hammerschläge,und legten zum ewigen Gedächtnis eine goldene Gedenkmünze bei .
(Zitat aus der Chronik der Piaristen)

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