10000 Gulden für den Baugrund
1698 Klösterliche Grundsteinlegung
durch Kaiser Leopold I

Unmittelbar hinter den großzügigen Bauten der Ringstraße birgt das ehrwürdige Klostergemäuer des Piaristenordens die Gewölbe des Restaurant "Piaristenkeller", die sich unter dem Grundstück, welches 1280 erstmals urkundlich erwähnt wurde, verzweigten.


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Der Günder des Ordens, José de Calasanz (1556-1648), war ein spanischer Adeliger. Er gründete in Rom die erste unentgeltliche Schule für arme Knaben. Unter der Schirmherrschaft von Fürstbischof Richard Graf Trautson erhielten die Piaristen - wie die Padres dieses Ordens in Österreich heißen - 1697 von Kaiser Leopold I. die Erlaubnis sich in Wien niederzulassen und hier Kloster, Kirche, Konvikt und Schule zu errichten.


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Die Pläne der Kirche entstammen der Hand Lukas von Hildebrandt, einem der wohl bedeutensten Architekten seiner Epoche. Den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk legte am 2. September 1698 der Herrscher des Habsburgerreiches selbst, Seine Majestät Kaiser Leopold I, welcher die spanische Prinzessin Margerita Teresa zur Gemahlin hatte.


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